Bushbashingblockbuster

DREHLI ROBNIK | Kultur | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

FILM In "Fahrenheit 9/11" montiert Michael Moore Archivbilder aus vier Jahren George W. Bush und Ansichten eines Landes im Dauerkrieg zum Politpanorama aus Pointen, Paranoia und Populismus. 

You can probably see where this is leading." Michael Moore sagt dies im Off-Kommentar seines essayistischen Propagandafilms "Fahrenheit 9/11", als es gerade um den Krieg der USA in Afghanistan und eine quer durchs Land verlaufende Pipeline geht. So augenfällig wie diese Pipeline, die, eh klar, zum Krieg um Ölprofite für Bush & Co führt, sind alle Verknüpfungen und Zielrichtungen in Moores Film: Verbindungslinien in geopolitischen Vernetzungen, ökonomischen Verflechtungen, administrativen Verschwörungen und schließlich in Moores argumentativen Verknüpfungen, die uns das Skandalon der anderen Links vor Augen führen.

  Königsdisziplin des Verlinkens ist die Darlegung der Bande zwischen den Familien Bush und (vermittelt über das saudische Königshaus) Bin Laden: Imperiale Politik wird als

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