IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

Deuticke an Zsolnay/Hanser verkauft Nachdem der Residenz Verlag bereits Ende letzten Jahres an das Niederösterreichische Pressehaus (NP Buchverlag) ging, hat die deutsche Ernst-Klett-Gruppe nun am 31. Juli auch Deuticke wieder verkauft und behält damit nach dem Kauf des Österreichischen Bundesverlages (ÖBV) Ende 2002 nur noch Brandstätter und den lukrativen Schulbuchverlag, dem von Anfang an das Hauptinteresse des Stuttgarter Verlagshauses galt. Der in Wien ansässige Zsolnay, seinerseits eine Tochter des Münchner Carl Hanser Verlags, übernimmt ab sofort Deuticke (und den bis 2007 gültigen Vertrag, den Klett seinerzeit mit dem vormaligen ÖBV-Besitzer, der Republik Österreich, geschlossen hatte). Deuticke wird mit seinen drei verbleibenden Mitarbeiterinnen auch in das Haus in der Prinz-Eugen-Straße einziehen. Auch wenn eine Reduktion des Outputs nicht auszuschließen sei, könne von einer Halbierung der Titel bei Deuticke (wie sie dieser Tage kolportiert wurde) nicht die Rede


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