AUFGEBLÄTTERT

Kultur | MARIE KURZBAUER | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

Grundsätzlich ist es ja zu begrüßen, dass immer mehr Topwissenschaftler versuchen, ihre Forschungen einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Idealfall erfahren interessierte Laien so aus erster Hand alles Wissenswerte über neueste Erkenntnisse und deren gesellschaftliche Implikationen. Seit kurzem zählt auch die deutsche Entwicklungsbiologin und Medizinnobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard zu diesen Kommunikatoren, hat sie doch jüngst gleich zwei Bücher über ihr Forschungsgebiet geschrieben. Das erste der beiden, "Von Genen und Embryonen", ist ein preiswertes Reclam-Büchlein, das auf eine öffentliche Vorlesungsreihe der Biologin zurückgeht. Diese will auf 68 Seiten nichts weniger als einen Überblick über "Geschichte der wichtigsten Entdeckungen zur Entwicklung der Tiere geben und den Einfluss der Gene dabei berücksichtigen". Herausgekommen sind dabei im ersten Teil auch wissenschaftshistorisch interessante Erklärungen der wichtigsten Begriffe aus Genetik


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