Politik und Partyspaß

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

SZENE Der FreeRePublic-Party kommen in ihrem vierten Jahr allmählich Themen und Teilnehmer abhanden. 

Eine Straßenparade, sagt Markus Wassermair, sei natürlich super. "Aber wenn man eine Parade macht, dann mit Trucks, und nicht nur mit Leiterwagerln", meint der Mitorganisator der FreeRePublic-Demo. Doch Lastwagen sind teuer, und eine Veranstaltung an einem fixen Standort ist weit weniger aufwändig als ein Umzug quer durch die Stadt. Deshalb findet die Kundgebung heuer schon zum zweiten Mal nicht mehr als Parade, sondern als stationäre Party mit mehreren Bühnen am Karlsplatz statt.

  2001 hatten sich die "alternativen" Partyveranstalter erstmals zu einer Parade zusammengetan. Während die Clubszene damals praktisch geschlossen antrat, um gegen die schwarz-blaue Regierung und die kommerzialisierte Loveparade zu demonstrieren, ist das Teilnehmerfeld inzwischen stark geschrumpft. Bekanntere Namen fehlen im Aufgebot heuer komplett. Der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass die Organisatoren


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