Es wird in der Küche serviert

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

NEUES LOKAL Die Küche des Palais Clam Gallas ist wieder warm. Zwar nicht mehr französisch, deswegen aber nicht weniger köstlich.

Am Anfang hätte er ein bisschen ein komisches Gefühl gehabt, den Raum einfach weiß auszumalen, sagt Herbert Dohnai. Als die frühere Küche des Palais Clam Gallas - angeblich konnten die Aristokraten Essensgeruch so überhaupt nicht ausstehen, sodass für die Küche ein eigenes Gebäude errichtet wurde - dann aber hell erstrahlte, "wusste ich, dass es so stimmt". Vor drei Wochen eröffnete Dohnai, der die letzten drei Jahre Serviceleiter bei Una im MuseumsQuartier war ("aber als ich die Location hier sah, konnte ich nicht widerstehen"), eines der ungewöhnlichsten Lokale der Stadt also wieder, und zwar als Flein. Ungewöhnlich unter anderem deshalb, weil es sich eigentlich auf französischem Grund und Boden befindet, da es nämlich zum Institut Français gehört, und ungewöhnlich auch deshalb, weil es bis vor drei Monaten neun Jahre lang das Elsässer Bistro


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