WIEDER AM MARKT

Das Nationalobst

Stadtleben | aus FALTER 32/04 vom 04.08.2004

Auch wenn man mit nationalen Ikonen vielleicht seine Probleme hat, so sind Marillen aber trotz Bailoni, Mariandl und Marillenknödel ziemlich super: diese Farbe, diese Haut, diese Konsistenz ... Vor zehn Jahren brachten die Wachauer ihre Marillen bei der EU als Nahrungsmittel mit geschützter Ursprungsbezeichnung durch, was die Reife heuer aber auch nicht beschleunigte - ein sehr spätes und recht saures Marillenjahr! Was aber tun, wenn nicht Knödel oder Kuchen? Zum Beispiel vierteln, in Butter mit etwas Melassezucker braten, ordentlich mit grob geriebenem schwarzem Pfeffer, Muskat und etwas Chili würzen, dann mit Marillenbrand flambieren (macht ordentlich was her!) und warm zu Ziegenfrischkäse oder Crottin servieren. Mit Minzblättchen oder ohne. Schnell gemacht und gut.

Marillen, derzeit überall am Markt.


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