Kosten killen!

Vorwort | MONIKA RIEDEL | aus FALTER 33/04 vom 11.08.2004

GESUNDHEIT Die Reformpläne der Ministerin geben keine Antwort auf die Frage, wie das Gesundheitssystem finanziert werden soll. 

Seit einigen Jahren geht es bei den Reformaktivitäten im Gesundheitsbereich vor allem um ein Problem: Wie kann das Gesundheitssystem in Zukunft finanziert werden? Niedrige oder sogar weiter sinkende Geburtenraten bei steigender Lebenserwartung werden die Ansprüche an das Gesundheits- und Pflegesystem erhöhen. Noch entscheidender wird aber der medizinisch-technische Fortschritt die Gesundheitsausgaben beeinflussen.

  Bis 2030 wird sich die Zahl der achtzigjährigen und älteren Menschen in Österreich voraussichtlich verdoppeln und die Zahl der 65- bis Achtzigjährigen um mehr als die Hälfte zunehmen. Hätte die österreichische Bevölkerung im Jahr 2000 bereits diese Altersstruktur gehabt und pro Kopf die gleichen Ausgaben verursacht (eine optimistische Annahme), dann wären nach Berechnungen der Arbeitsgruppe "HealthEcon" am Institut für Höhere Studien


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