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Medien | WOLFGANG LUEF | aus FALTER 33/04 vom 11.08.2004

SOFTWAREWECHSEL Die Stadt Wien will ihre Computer von Microsoft auf das alternative System Linux umrüsten. Allerdings drohen noch einige rechtliche Hindernisse. 

Mehr Arbeitsplätze, eingesparte Steuergelder, ein attraktiverer Wirtschaftsstandort und weniger Abhängigkeit von amerikanischen Produkten - all das verspricht SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal der Stadt Wien. Warum der Parlamentarier einen solchen Boom prophezeit? Wien macht es der bayrischen Metropole München nach und bricht mit der jahrelangen Tradition, dass auf den städtischen PCs vorwiegend Programme der amerikanischen Firma Microsoft laufen. Stattdessen will die Stadtverwaltung auf billigere, aber ebenso taugliche Alternativen aus der so genannten Open-Source-Software umsatteln. Darunter versteht man Programme, die kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können. Zu den bekanntesten zählen das Betriebssystem Linux und das Anwenderpaket Open Office. Der Clou: Fachkundige User können die Programme selber


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