"Mache herrliche Torten"

Politik | EVA WEISSENBERGER und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 34/04 vom 18.08.2004

SPÖ Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller über ihre fehlende Ideologie, die "Nebensache" Abtreibung, Blut bei den Festspielen, Gusenbauers Potenzial und Hillary Clintons Kekse. 

Es war ein Kreuz. Mitten im Büro des Salzburger Landeshauptmannes hing ein eineinhalb Meter langes Kruzifix von der Decke. Als die rote Landeschefin Gabi Burgstaller im Mai einzog, ließ sie es sofort abmontieren. Seit Burgstallers Angelobung sind 100 Tage vergangen. Und schon ist es ein Kreuz mit ihrem Koalitionspartner, der Volkspartei. Die 41-Jährige versucht ihre Wahlkampfversprechen einzulösen: das Recht auf einen Kinderbetreuungsplatz und Abtreibungen in Landesspitälern. Doch die ÖVP will da nicht mitspielen. Der schwarze Obmann Wilfried Haslauer drohte Burgstaller sogar schon damit, die Zusammenarbeit aufzukündigen.

  In der SPÖ gilt die Vizeparteichefin seit ihrem Wahlsieg als Option für die Zeit nach Gusenbauer.

Falter: Frau Landeshauptfrau, der Schriftsteller Robert Menasse hat schon in


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