Vater, Vater, Kind?

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 34/04 vom 18.08.2004

HOMO-EHE Politiker aller Couleur entdecken die Nöte heiratswilliger Homosexueller. Homo-Aktivisten murren trotzdem: Sie wollen auch adoptieren dürfen. 

Was wohl als Liebeswerben um grün-urbane Wähler im Sommer gedacht war, wird zum gesellschaftspolitischen Thema. Vor zwei Wochen eröffnete die steirische ÖVP die Diskussion über die Homo-Ehe. Gleichgeschlechtlich liebende Paare, so der steirische Klubobmann Christopher Drexler, sollten nicht länger diskriminiert werden. Politiker in Wien (vor allem im ÖVP-Klub) müssten doch einsehen, dass es "enormen Aufholbedarf" gebe. Drexler schlug vor, dass Homos eine Erklärung abgeben können, in der sie sich zu einer Partnerschaft auf Lebenszeit verpflichten. Die würde wechselseitige Unterhaltsverpflichtungen sowie die Regelung von Erb- und Vermögensfragen zur Folge haben.

  Die "rosalila PanterInnen", eine steirische Homo-Gruppe, jubelte über die "kleine Sensation". Nächste Überraschung: ÖVP-Klubobmann Andreas Khol wiegelte nicht


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