"Verheerende Gleichschaltung"

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 34/04 vom 18.08.2004

GLOBALISIERUNG Bedroht die weltweite Vernetzung den Wohlstand? Rechtfertigt sie Sozialabbau? Sind die Amerikaner an allem schuld? Der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister und der Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk diskutieren über die Globalisierungsfalle und andere Fehldiagnosen. 

Rudi Dutschke war der Erste, der das Wort im deutschen Sprachraum in den Munde genommen hat. "Die Globalisierung der revolutionären Kräfte" propagierte der Führer der 68er-Bewegung. Seither hat sich viel geändert. Spätestens seit Hans-Peter Martin und Harald Schumann ihr Buch "Die Globalisierungsfalle" veröffentlichten, empfinden die meisten Linken die Globalisierung, die Vernetzung von Ländern und Regionen, nur noch als Bedrohung fundamentaler sozialer Errungenschaften. Zu Recht? Darüber diskutieren Stephan Schulmeister vom Wirtschaftsforschungsinstitut und der Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk. Beide referieren zum Thema auch an der Sommerschule in der Waldviertelakademie in


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige