Volle Ladung, Mr. Bush

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 34/04 vom 18.08.2004

LITERATUR Nicholson Baker lässt in seinem soeben erschienenen Buch "Checkpoint" einen Mann zu Wort kommen, der Präsident Bush ermorden will. 

Wäre es nicht hoch an der Zeit, dass sich jemand fände, um diesen beschränkten texanischen Wahnsinnigen aus dem Weg zu räumen, der sich die Präsidentschaft des mächtigsten Landes der Welt ergaunert und dem "Terror" einen Krieg erklärt hat, dem nicht nur die internationalen Menschenrechte, sondern auch Tausende Unschuldige geopfert werden? Sollte nicht endlich jemand George W. Bush ermorden?

  Solange dergleichen (maul-)radikales Gerede auf die politischen Stammtische dieser Welt beschränkt bleibt, ist alles ganz normal. Sobald aber jemand öffentlich kundtut, dass "dieses Dreckschwein, dieser widerliche texanische Wichser mit seinen zugedröhnten Augen, der nicht mal reden kann", getötet gehört, damit er seinerseits niemanden mehr töten kann ("Indem ich ein kleineres Blutbad bei einem Menschen anrichte, verhindere ich ein größeres"),


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