FERNSEHEN

Medien | JULIA ORTNER | aus FALTER 35/04 vom 25.08.2004

Beispiele von einer versauten Jugend gibt es ja im Fernsehen genug zu beobachten. Wie diese eigenartigen Olsen-Zwillinge, die von ihren Eltern schon für Windelwerbung verschachert wurden und nach einem traurigen Aufwachsen in schlechten US-Serien wahlweise an Kokainsucht oder Bulimie laborieren sollen. Oder junge Naivlinge wie der nette Didi aus "Taxi Orange", die ihr geordnetes Leben als kleiner Angestellter für eine TV-Karriere geopfert haben, die es nie gegeben hat. Ganz übel hat es aber Alida Kurras getroffen, die einst grundsymphatische "Big Brother"-Siegerin. Nicht nur, dass die ehrgeizige Jusstudentin ihre bürgerliche Zukunft nach dem Sieg gegen Busenbilder im Playboy und anzügliche Moderationen für eine peinliche 9Live-Erotikshow aufgegeben hat - ab 30. August tritt die leidgeprüfte 27-Jährige auch noch in die Fußstapfen von Arabella Kiesbauer. Alida moderiert nachmittags auf Pro7 "Das Geständnis", eine Sex-and-Crime-Show, die sogar Arabella zu tief war. Was für eine Niederlage. Mädchen, was kommt als Nächstes? Heroin, Puppenverchecken am Shoppingkanal, Straßenstrich?


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