IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 35/04 vom 25.08.2004

100 Jahre "Volksoper" Wien Die Volksoper Wien feiert den hundertsten Geburtstag ihres Namens. Das Haus am Währinger Gürtel wurde zwar bereits 1898 als Kaiserjubiläums-Stadttheater gegründet, firmiert aber seit 1904 unter seinem heutigen Namen; damals wurde vom Sprech- auf den Musiktheaterbetrieb umgestellt und ein breites Repertoire von Operette bis Richard Wagner aufgebaut. Mit Ausnahme der Nachkriegszeit, in der die Volksoper als Ausweichquartier für die zerbombte Staatsoper diente, wurde die programmatische Bedeutung des Namens über die Jahrzehnte freilich unterschiedlich ausgelegt. So führte etwa die Direktion Franz Salmhofer/Marcel Prawy ab Mitte der Fünfzigerjahre auch das Musical ins Repertoire ein. Nach Versuchen des vorigen Direktors Dominique Mentha (1999 bis 2003), verstärkt zeitgenössische Produktionen zu entwickeln, versteht der derzeitige Direktor Rudolf Berger sein Haus wieder als "qualitätsvolles Unterhaltungstheater". Der kleine PR-Trick mit dem Namensjubiläum


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