Fordern und fördern

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 35/04 vom 25.08.2004

WIRTSCHAFT Wien setzt mit dem Förderungsprogramm Departure einen "Zukunftsschwerpunkt" und unterstützt die Kreativwirtschaft. 

Laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftskammer arbeiten in Wien rund 100.000 Menschen, 14 Prozent aller Beschäftigten, im Bereich der kreativen Wirtschaft, neudeutsch: Creative Industries. Das sind vierzig Prozent aller Kreativarbeiter in Österreich. 24 Prozent aller Wiener Unternehmen, das sind 18.000, zählen in irgendeiner Form zu den Creative Industries. Fast die Hälfte der Unternehmen sind Einpersonenunternehmen, nur zwanzig Prozent all dieser Unternehmen haben bisher Wirtschaftsfördermittel erhalten, viele haben Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Projekten.

  Alles gute Gründe für die Wirtschaftspolitiker der Stadt, bei den Kreativen neben Bio- und Kommunikationstechnologien einen dritten "Zukunftsschwerpunkt" zu setzen. Mit viel Fördergeld und einem eigenen Büro, das dieses Geld vergibt: der Wirtschafts-, Kunst- und Kultur-Gesellschaft

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