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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 36/04 vom 01.09.2004

Der hierzulande häufigste Satz der letzten Woche lautete "Jetzt kommt/ kummt/kimmt/da Herbst". Knapp gefolgt von: "Ich muss gestehen, dass ich mich zu Beginn blenden ließ, aber mittlerweile finde auch ich, dass der Finanzminister völlig untragbar geworden ist, so wahr mir Gott helfe". Diese beiden Sätze, deren statistische Häufung von den führenden Falter-nahen Meinungsforschungsinstituten erhoben wurden, haben in den österreichischen Medien unterschiedlich starken Nachhall gefunden. Wir bedauern und korrigieren das. Die desaströse Performance von Budgetboy Grasser war wiederholt Thema in diesem Blatt. Der mittlerweile auch von den Medien zitierte Rechnungshofrohbericht, der eine Steuerpflicht für das Homepagegeschenk an KHG konstatiert, bestätigt im Wesentlichen dieVorwürfe, die hier schon vor rund einem Jahr erhoben wurden. Florian Klenk geht in seiner Aufmachergeschichte (Seite 8) der Frage nach, wie sich die Republik ihrer Skandale entledigt und warum das so gut funktioniert;


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