MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 36/04 vom 01.09.2004

Grüne Medienpolitik Grünen-Sprecher Alexander Van der Bellen forderte in einem Interview mit tv-media, die Macht des ORF-Betriebsrates zu beschneiden. Die Vertreter der Belegschaft sollten nicht mehr im Stiftungsrat sitzen und somit nicht mehr über die Geschäftsführung mitbestimmen. Offenbar ist Van der Bellen der machtbewusste Zentralbetriebsratsobmann Heinz Fiedler - er wird der ÖVP zugerechnet - ein Dorn im Auge. Die grünen Gewerkschafter sind erbost: "So geht's nicht!", sagt Klaudia Paiha. "Van der Bellen schüttet das Kind mit dem Bade aus. Die Beschneidung von ArbeitnehmerInnenrechten ist das Gegenteil von dem, was wir Grüne wollen."

Blaue Medienpolitik In derselben Ausgabe von tv-media versuchte auch FPÖ-Chefin Ursula Haubner ORF-Politik zu machen, ebenfalls nicht sehr geschickt: Sie will den nächsten Generaldirektor nicht erst im Herbst in zwei Jahren bestellen, sondern schon früher, damit diese Wahl nicht mit jener des Nationalrats zusammenfalle. Da fürchtet sich wohl


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