Alles oder nichts!

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 36/04 vom 01.09.2004

MUSIK Mit ihrem zweiten Album gelten die britischen Libertines als die aufregendste, aber auch als die kaputteste Band der Welt. 

Die Libertines sind die schönste, beste, perfekteste Rock-'n'-Roll-Band, die es geben kann", schreibt der deutsche Musikexpress in seiner aktuellen Ausgabe. Das britische Erwachsenenpopmagazin Uncut sieht es ähnlich: "Wenn Rock 'n' Roll in erster Linie von Freiheit handelt und von den Konsequenzen, die diese Freiheit mit sich bringt, dann hat es nie ein besseres Handbuch dafür gegeben als diese Platte."

  Verantwortlich für diese Begeisterung ist das schlicht "The Libertines" betitelte Zweitwerk des Londoner Quartetts um die beiden einander in heftiger Hassliebe verbundenen Songwriter, Gitarristen und Sänger Pete Doherty und Carl Barât. Es enthält vierzehn Songs, dauert knapp vierzig Minuten und führt mit Anklängen an die Sixties-Heroen The Kinks, die Punkgötter The Clash und die Gitarrenpoptragöden The Smiths gleich drei Britrock-Generationen zusammen.


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