Mit Mojo

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 36/04 vom 01.09.2004

WOHNEN In einem neuen temporären Shop im vierten Bezirk gibt's Retromöbel aus einer Privatsammlung.

Das mit dem Mojo ist so eine Sache: Das Wort kennt zwar jeder, aber was es genau bedeutet, ist schon nicht mehr so einfach zu beantworten. Laut Walter Basely ist er jedenfalls ein Talisman oder ein Glücksbringer. Und weil es vor allem so schön kurz ist, taufte Basely das temporäre Vintagemöbelgeschäft, das er mit seiner Freundin Lisa Turek betreibt, auf diesen Namen.

Wobei die Bezeichnung Geschäft für die Räumlichkeiten fast übertrieben ist. An zwei Nachmittagen pro Woche verkaufen die beiden im Mojo noch bis Ende Oktober ihre private Möbelsammlung. Basely und Turek sammeln schon seit Jahren Interieur und Wohnaccessoires, aber weil sich die gemeinsame Leidenschaft irgendwann zu einem echten Platzproblem auswuchs, beschlossen sie, einen nicht kleinen Teil der lieb gewonnenen Stücke wieder loszuwerden. Beim Sammeln war den beiden immer das subjektive Gefallen wichtiger als bekannte


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