Pater & Ministranten

Politik | ERNST BURY | aus FALTER 37/04 vom 08.09.2004

KIRCHE Dem beliebten Fernsehpfarrer August Paterno werden - bislang unbewiesene - Übergriffe gegen männliche Jugendliche vorgeworfen. 

Am Anfang war ein Bericht über zwei des Missbrauchs verdächtige Geistliche in der Vorarlberger Gratispostille Wann & Wo, in der ansonsten gern Deftiges der Sorte "Ist Vaginismus behandelbar" zur Sprache kommt. Am Donnerstag der Vorwoche hat die Vorarlberger Neue Tageszeitung dann Namen publik gemacht: Der weit über die Ländle-Grenzen hinaus bekannte Geistliche August Paterno, 69, steht unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs von mindestens zehn Jugendlichen - der Standard berichtete am Wochenende gar von "14 angeblichen Opfern".

  Klaus Küng, seit 1989 Bischof von Feldkirch und zuletzt in der Affäre Krenn zum "Visitator" in St. Pölten berufen, belegte Paterno, dessen Heimatpfarre seit 1967 Bregenz-Mariahilf ist, daraufhin für die Dauer der kircheninternen Vorerhebungen mit einem Interviewverbot. Sein Handy mit der Prominummer nimmt Paterno


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