Musik tanken

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 37/04 vom 08.09.2004

MUSIK Im MuseumsQuartier hat vergangene Woche die Musiktankstelle eröffnet - eine Art Plattengeschäft.

Während woanders große Plattengeschäfte seit Wochen "wegen Umbau" geschlossen sind, CDs zu Dumpingpreisen im Elektroniksupermarkt verkauft oder gleich illegal kopiert werden und sich sowieso jeder nur noch Soundfiles im Internet herunterlädt, gibt es nun eine faire Alternative: Im MuseumsQuartier hat vergangene Woche die Musiktankstelle eröffnet, auch eine Art Plattengeschäft. Oder vielmehr ein Archivshop.

In diesem findet sich so ziemlich alles, was in Österreich je an populärer Musik produziert und veröffentlicht worden ist; von Pop bis Jazz, von Fünfzigerjahre-Rock-'n'-Roll über Avantgarde-Elektronik bis Underground-Trash-Techno. Wieso Weil die Musiktankstelle auch ein Projekt des SR-Archivs ist, jener Organisation die die heimische Musikproduktion aufbewahrt und betreut und eh seit geraumer Zeit in der Electric Avenue des MuseumsQuartiers zu Hause ist. Die SR-Menschen wurden


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