POLITISCHES BUCH

Schwarz-grünes Fanzine

Politik | aus FALTER 38/04 vom 15.09.2004

Unterschriften sammeln, das ist für Aktivisten aus der schwarz-grünen Schnittmenge keine seltene Übung. Für ein Schulprojekt oder mehr Mitbestimmung in der Kirche, gegen ein Kraftwerk oder Ausländerfeindlichkeit werden bald einmal Autogramme zusammengetragen. Wozu vier Studenten vor zwei Jahren im Internet aufriefen, war jedoch neu: Sie baten um Unterschriften für eine Regierungskoalition, sie forderten, ÖVP und Grüne mögen doch, bitte, zusammenarbeiten.

Bekanntlich kam es dann ja auch zu Verhandlungen - die letztendlich scheiterten. Die Studenten, die beteuern, weder von der Volkspartei noch von den Grünen gesteuert zu sein, gaben trotzdem nicht auf und betrieben auf ihrer Homepage schwarzgruen.org weiter Propaganda für diese Konstellation.

Nun legen sie auch etwas Gedrucktes vor, einen Sammelband zur "ökosozialen Wende". Wo eine solche hinführen würde? Der ehemalige ÖVP-Vizekanzler Josef Riegler zitiert in seinem Beitrag den Klimaforscher Gottfried Kirchengast: "Kostenwahrheit


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