Die schöne kleine Donau

Politik | Eva Weissenberger | aus FALTER 38/04 vom 15.09.2004

RATHAUSWAHL. In der "Falter"-Herbstserie schildern die drei neuen Chefs der Wiener Oppositionsparteien ihre Visionen: Johannes Hahn von der ÖVP träumt von Beisln, Bäumen, Spielplätzen, Konzertcafés und einer Vaporettolinie am Donaukanal.

Grauer und beiger Beton, uninspirierte Graffiti, ab und zu ein Baum, hie und da ein unbequemes Bankerl. Gelegentlich fährt ein Ausflugsschiff mit Hundertwasserästhetik vorbei. Gut, auf der Summerstage ist es ganz nett, und das Flex zieht jede Nacht an die tausend Kinder an. Aber sonst gibt es am Donaukanal, mitten in der Stadt, zwischen Friedens- und Aspernbrücke, nicht viel zu sehen und zu erleben. Im Moment ist es sogar noch schlimmer als normalerweise: Auf der Höhe Schottenring breitet sich eine große Baustelle aus. Diese dient nicht der Sanierung des Kanals, wohlgemerkt, dort wird die U-Bahn-Linie U2 verlängert. Angesichts dieser Tristesse stellt der neue Wiener ÖVP-Chef Johannes Hahn mit Galgenhumor fest: "Es gibt nur wenige Plätze, an


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