Viele Köche für einen Brei

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 38/04 vom 15.09.2004

KUNSTMARKT. Zu Beginn der neuen Saison geht's in Wiens Galerienszene drunter und drüber: Der Verbandspräsident trat zurück, und die Kunstmesse "kunst wien" findet heuer ohne die wichtigsten Galerien statt. 

In einen Dauerrausch würde verfallen, wer sich durch die Vernissagen söffe, die der derzeitige Eröffnungsreigen der Wiener Galerien zu bieten hat. Über dreißig neue Ausstellungen zeigen die Bandbreite des Kunsthandels, von der Fotoausstellung "Frauenpower auf Guatemaltekisch" in der Galerie Kandinsky bis zum sperrigen deutschen Bildhauer Manfred Pernice in der Galerie nächst St. Stephan. Junge Künstlerinnen wie Almut Rink (Christine König) und Martina Steckholzer (Galerie Meyer Kainer) stellen zum ersten Mal in einer Galerie aus, Arnulf Rainer ist bei der Galerie Ulysses zum Klassiker geworden.

Noch nie ist es dem Handel mit zeitgenössischer Kunst in Wien so gut gegangen wie in den letzten Jahren, als nach einer langen Krise in den Neunzigern neue Räume wie Pilze nach einem


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