Gazettenmode

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 38/04 vom 15.09.2004

KLEIDUNG. Bei Kasaj's Men gibt's Männersachen, die sehr nach Gucci & Co ausschauen.

Karin Kasaj kann gerade nicht weg. Die junge Geschäftsfrau muss nämlich, bewaffnet mit Nadel und Faden, noch schnell den Schnürlsamtvorhang vor der Umkleidekabine säumen. Das ist aber auch das Einzige, was sie in ihrem neuen Herrengeschäft Kasaj's Men selbst genäht hat. Dass sie sich trotzdem auch ein wenig als "Modemacherin" sieht, das kommt so: Schon seit elf Jahren betreibt sie ein Damenmodegeschäft, zuerst in der Paulanergasse, dann in der Wollzeile. Während ihres FH-Studiums und in ihrer Diplomarbeit zum Thema Franchisesysteme hat sie sich auch eingehend mit Personalisierung und Branding beschäftigt. Was dazu führte, dass sie ihr kleines Modeunternehmen so betreibt, als sei es bereits eine große Kette, sprich: Ihr Name steht überall drauf, andere Labels gibt's schlichtweg nicht. Drei "wichtige Parameter" nennt die Wirtschaftsfachfrau als Faktoren für ihren Erfolg: geringe Lagerhaltung,


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