Pinguin im Rathaus

Medien | ALEXANDER LIPPMANN | aus FALTER 39/04 vom 22.09.2004

OPEN SOURCE. Wien und München wollen bei der Umstellung der städtischen Computer auf Linux kooperieren. 

Als die Stadt München endgültig beschloss, ihre PC-Arbeitsplätze bis 2008 auf Linux umzustellen, sorgte das für gehöriges Aufsehen. Nicht nur bei Microsoft, dem Quasi-Monopolisten im Bereich der Betriebssysteme, auch bei der erfreuten Linux-Community und der Stadt Wien, die ebenfalls den Umstieg plant.

Immerhin ist es inzwischen eine lange Tradition, den öffentlichen Dienst mit lizenzierter Windows-Software auszurüsten. Warum also der Umstieg? Kostenersparnis durch Wegfall der hohen Lizenzgebühren für Microsoftprodukte, Standortsicherung durch Vergabe von Entwicklungs- und Betreuungsprojekten an lokale Unternehmen, die Möglichkeit herstellerunabhängiger Software und damit ein Schritt gegen die Monopolstellung von Microsoft.

Auch wenn sich die Argumente gleichen, die Wege zu einer Umstellung der öffentlichen Verwaltung auf Open-Source-Software werden in Wien und München


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