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Nichts wie weg

Kultur | Florian Holzer, Thomas Prlic | aus FALTER 39/04 vom 22.09.2004

Studentenserie. Alles, was Studien- und Wien-Beginner wissen müssen, um echte Stadtmenschen zu werden. Teil zwei der "Falter"-Serie zu den Themen Essen, Trinken und Partymachen. 33 Tipps.

Konsum ist Politik. Die Entscheidung, ob ich bei den Kleinen kaufe oder bei den Großen, ob ich auf den Packungszettel schaue oder nicht, ob ich Frischware mit kurzer Anlieferung kaufe oder ob's mir wurscht ist, wenn nur der Preis okay ist, davon hängt heute gar nicht wenig ab. Erstens. Zweitens hat man sich - sozial gesehen - noch nie so sehr durch seine Konsumgewohnheiten definiert wie heute. Denn Wechselwähler, Modernisierungsverlierer, Scheidungskind oder Hermann-Maier-Fan ist heute eh schon ein jeder. Man trifft seinesgleichen also entweder beim Glas Barbaresco im langstieligen Kelch oder beim südsteirischen Sauvignon Blanc; weiters definiert man sich heute sozial, indem man hie oder da einkauft, lieber Illy oder lieber Hausbrandt trinkt, Jamon Iberico, San Daniele oder südoststeirischen Turmschinken


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