Echo, zurückgeworfen

JULIA ORTNER | Stadtleben | aus FALTER 39/04 vom 22.09.2004

Jugendarbeit. Nach zehn Jahren Einsatz für die Jugendlichen der zweiten Generation bekommt der Verein Echo von der Stadt kein Geld mehr. 

Das Jahr war zum Feiern gedacht. Die Zeitschrift Echo ist mittlerweile ein gut gemachtes Vorzeigeprojekt, die Theatergruppe tritt demnächst im MuseumsQuartier auf, die Echo-Leute sind anerkannte Experten in der Jugendarbeit. Aber nach zehn Jahren Echo ist es jetzt aus mit dem Verein, der sich vor allem um die Jugendlichen der zweiten und dritten Generation kümmert, sich für ihre Rechte einsetzt. Für die Kinder der ehemaligen Gastarbeiter, die in Wien noch immer zwischen zwei Welten leben und oft nur schwer in die neue Welt hineinfinden.

"Wir haben es in diesen Jahren geschafft, viele Kids raus aus dem üblichen Gastarbeitereck zu holen", sagt Bülent Öztoplu, Echo-Mitbegründer, Geschäftsführer und Integrationsexperte. Trotzdem haben ihm die zuständigen Beamten der MA 13 (Landesjugendreferat) vergangene Woche überraschend mitgeteilt, dass die

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