Wieder am Markt

Der Kleine, Weiße

Stadtleben | aus FALTER 39/04 vom 22.09.2004

Auch wenn so ziemlich jeder Winzer und Wein-Schreiber irgendwann einmal "Weingartenpfirsich" in einem Riesling zu erschnuppern vermeinte, so gibt es ihn dennoch nicht wirklich. Also natürlich gibt es Pfirsichbäume, die in Weingärten stehen, meist wild aufgegangen, unveredelt, aber Sorte ist das keine. Aber egal, alle lieben "Weingartenpfirsich", und am Markt gibt's ihn jetzt auch gerade, aus dem Burgenland kommend, winzig klein, grünschalig, mit weißem Fruchtfleisch und einer gewissen herben Note. Kompott kann man natürlich immer daraus machen, Chutney (mit viel Chili) auch, ihn mit Speck umwickeln, in der Pfanne an- und im Backrohr fertig braten oder ihn klein schneiden und mit Pfeffer und Koriander bestreut zu Ceviche (dünn geschnittenes Filet, zwanzig Minuten im Kühlschrank in Zitronensaft mariniert) vom Angler servieren.

Weingartenpfirsich, um f 2/kg bei Kuczera, 4., Naschmarkt 374-376.


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