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Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

ASYL Traiskirchen droht mit einer Bürgerwehr, Kärnten, Tirol und die Steiermark haben einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge verhängt. Gleichzeitig fallen immer mehr Asylwerber aus der staatlichen Grundversorgung. 

Wenn Sie planen, eine Bürgerwehr zu gründen, setzen Sie sich bitte mit meinem Büro in Verbindung, damit wir das koordinieren können", bittet der Traiskirchner Bürgermeister Fritz Knotzer. Der SP-Mann hatte vergangenen Freitag persönlich zu einer Kundgebung gegen das Asylwerberlager gebeten. Zahlreiche Gemeindebewohner sind gekommen. "48 Jahre Flüchtlingslager sind genug!", ist auf den Transparenten zu lesen. "Die Schwarzen im Ort werden dauernd mehr, die kann man nicht mehr verstecken", schimpft ein Traiskirchner. "Die sitzen im Park, singen, beten und saufen - und ich darf das auch noch bezahlen!", mault ein anderer. Mehr als 20.000 Unterschriften gegen das Flüchtlingslager hat die 15.000-Einwohner-Gemeinde bereits gesammelt. Selbst aus den Gefängnissen werden schon


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