Einfach für alle

Medien | STEFAN APFL | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

INTERNET Auch im Internet haben es Menschen mit Behinderungen schwerer als andere. Ein österreichisches Netzwerk versucht, die Barrieren zu beseitigen. 

Die exemplarische Fabel der Vortragenden war gut gemeint, aber vielleicht etwas holprig. Da ging's um einen Elefanten und eine Giraffe, die nicht beide dasselbe Haus benutzen konnten. Er war zu schwer, sie zu groß. Der tierische Vergleich sollte die Notwendigkeit der barrierefreien Webnutzung illustrieren: Sehbehinderte oder motorisch beeinträchtigte Menschen müssten im Internet dieselben Möglichkeiten vorfinden wie der Normalo von nebenan, der von einem simplen Seitenaufbau und -inhalt aber auch selbst profitiert.

  Mit dem Ziel, internationale Webstandards in Österreich zu forcieren, wurde im Juli 2003 das von der EU-geförderte Netzwerk für barrierefreie Webgestaltung gegründet. Mittlerweile zählt es rund zwanzig Mitglieder - private Unternehmen gehören genauso dazu wie öffentliche Einrichtungen. Vergangenen Donnerstag trafen


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