OHREN AUF! GlamRockBlues

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

Justin Berry fühlt sich in ihrem Fach hörbar wohl, und so klingt es durchaus glaubwürdig, wenn sie das Album "Revolution" (Tréma/Universal) ihrer Band M.A.S.S mit den Worten "Hey kids, I like this place, I'm gonna make myself at home" eröffnet. In ihrer gesanglichen Coolness klingt die Frontfrau des britisch-irisch-norwegischen Quintetts nach einer PJ Harvey ohne Seelenqualen; ihre vier Hintermänner bringen dazu im Blues getränkte Rockmusik auf Kollisionskurs mit melodischem Powerpop. Das Ergebnis legen M.A.S.S eher gefällig als störrisch aus, wobei diverse rockhistorische Déjà-vu-Erlebnisse - die ersten Sekunden von "Give Me a Break" erinnern etwa frappant an Iggy Pops "Lust for Life" - gewiss nicht ganz unbeabsichtigt sind.

Mit seinem dritten Album "Rubber Factory" (Fat Possum/Edel) erweist sich das US-Duo The Black Keys erneut als Instanz in Sachen sixtiesorientierter Bluesmusik mit jugendlichem Antlitz. Trotz der auf Gitarre und Schlagzeug reduzierten Besetzung wirken ihre

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