KUNST KURZ

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

Was treibt den Menschen auf die Berge? Worin genau besteht eigentlich der Genuss an der Natur? Und mit welchen Ersatzbefriedigungen lässt sich unsere Sehnsucht nach fremden Orten abspeisen? Fragen wie diese wirft die schöne Ausstellung "Höhenluft" von Barbara Eichhorn und Almut Rink in der Christine König Galerie (bis 16.10.) auf. Bei der künstlerischen Wanderung von Eichhorn und Rink wechseln sich Heim- und Fernweh ab. Der Berg fungiert hierbei als gleichsam unschuldiges Symbol für Veränderung, Perspektivenwechsel, Souveränität. In Eichhorns zarten Wandzeichnungen klingt ein historisches Moment an: Unter den Bildern von Sommerfrischlern findet sich auch eine Gruppe des Kameradschaftsbundes, die mit dem Rücken zum Betrachter steht. Die Zeichnungen ergänzt ein eindrucksvoller, umgekippter Jagdhochstand am Galerienboden. Von heimatlichen Gefilden in virtuelle Welten geht es mit Rinks toller DVD-Arbeit "Ego Rock - The Journey". Das vielschichtige Video zeigt die Künstlerin via


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