IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

Neues Personal für Wien und Graz Die Ballettkompanien von Staatsoper und Volksoper werden ab der Saison 2004/05 von einer gemeinsamen Direktion geleitet. Nachfolger von Renato Zanella (Staatsoper) bzw. Giorgio Madia (Volksoper) wird der 48-jährige Budapester Gyula Harangozó, derzeit Direktor des Ungarischen Nationalballetts, der in den Achtzigerjahren Solotänzer im Staatsopernballett war. Harangozó, dem mit dem Deutschen Heinz-Dieter Sense (Deutsche Oper Berlin) ein kaufmännischer Direktor zur Seite stehen wird, gilt als solide, aber auch konservative Lösung. Deutlich frischer hört sich eine Personalentscheidung aus Graz an: Das Präsidium des steirischen herbstes hat sich für Veronica Kaup-Hasler als Nachfolgerin für den nächstes Jahr scheidenden Intendanten Peter Oswald entschieden. Die 36-jährige Wienerin, die Dramaturgin bei den Wiener Festwochen war und zuletzt das Festival Theaterformen in Hannover und Braunschweig leitete, ist die erste Theaterspezialistin an der Spitze


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