Ins Glas eineschaun

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

HEURIGEN In keiner anderen Großstadt wird so viel Wein angebaut wie in Wien. Am besten schmeckt er da, wo er gemacht wird. Der "Falter" hat sich besondere traditionelle und moderne Buschenschanken angeschaut. 

Immerhin fast 700 Hektar Weingärten gibt es in der Stadt. Das Gute für die Wiener daran ist, dass sie den Wein gleich da probieren können, wo er gemacht wird. Seit 1784 - der Zeit Kaiser Josephs II - dürfen die Produzenten ihren Wein und Obstmost ab Hof verkaufen und ausschenken, und auch bestimmte (in der Regel kalte) Speisen anbieten. Ganz so genau nehmen es viele Winzer mit dem Buschenschankgesetz aber nicht mehr, oft wird mit der entsprechenden Lizenz aufwendiger gekocht. Und ganz so urig wie früher geht's auch nicht mehr überall zu. Der Falter hat sich vier Heurige, zwischen traditionell und modern, genauer angeschaut.

Wein modern

Die Gegend rund um die Stammersdorfer Kellergasse ist der beste Beweis dafür, dass die Bundeshauptstadt nicht nur urbane Metropole, sondern


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