Die Neuerfindung der Lehre

Oliver Hochadel | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

Der große Hype ist vorüber, jetzt kann es also richtig losgehen. E-Learning soll die Lehre besser und transparenter machen. Ob die neuen Medien gegen die alten Strukturen ankommen werden, entscheidet sich nicht nur im Cyberspace. An Österreichs Universitäten ist man damit unterschiedlich weit. Das MIT hat bereits knapp die Hälfte aller seiner Kurse - für alle zugänglich - im Netz.

Vision und Mission. Das Schöne an Prognosen in der Technologie ist, dass sie sich nie erfüllen und deshalb im Nachhinein ungemein erheiternd wirken. Schon in den Szenarien der Siebziger- und Achtzigerjahre hat man sich nichts weniger als eine Revolution vom E-Learning versprochen. Universitätsgebäude würden schon bald überflüssig werden, zum Studieren müsse man das eigene Kammerl nicht mehr verlassen.

Auch in der Neuen-Medien-Blase Ende der Neunzigerjahre war viel Raum für große Pläne im Bildungsbereich. Erkleckliche Summen wurden versenkt, viele der kommerziellen E-Learning-Anbieter gingen in


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