Der Informationswissenschaftler Edward Tufte wirft dem...

Stefan Löffler | aus FALTER 40/04 vom 29.09.2004

Der Informationswissenschaftler Edward Tufte wirft dem Präsentationsprogramm vor, komplexe Sachverhalte auf simple Punkte zu reduzieren. Die Informationsdichte der Folien sei zu gering, die Aufbereitung statistischer Daten meist irreführend. Und die Abfolge meist viel zu vieler Folien erlaube, die wirklich relevanten Probleme zu verstecken oder ganz zu übergehen.

Powerpoint ist aus dem universitären Alltag nicht mehr wegzudenken. Vorlesungen werden mit der Standardsoftware aus dem Hause Microsoft ebenso gehalten wie studentische Referate. Wissenschaftliche Vorträge landen im ppt-Format ebenso im Netz wie Lehrmaterial zum Eigenstudium. Schätzungsweise 400 Millionen Kopien sind weltweit im Umlauf, ein erheblicher Teil davon an Universitäten und Schulen, denen das Programm zu Sonderkonditionen angeboten wird.

Eine Präsentation ist auch für weniger geübte Computernutzer kein Hexenwerk mehr. Die Gestaltung, für die man sich früher mühsam in ein Grafikprogramm einarbeiten oder besser


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