Liebe Leserin, lieber Leser!


KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

Eeinen Band von geradezu enzyklopädischer Wucht", einen "gewichtigen Leitfaden durch die verhängnisvolle Dynamik in den medialen Besitzverhältnissen des Landes" nannte Süddeutsche-Korrespondent Michael Frank das soeben im Falter Verlag erschienene Buch "Im Vorhof der Schlacht" (376 S., e 22,-) des Standard-Medienjournalisten Harald Fidler. Nicht ganz so gewichtig, aber mindestens so lustig sind die 158 kolorierten (!) Zeichnungen, die Tex Rubinowitz in seinem Buch "Auf der Uni gibts Gratis-Rettich" (96 S., e 16,-) versammelt hat. Rubinowitz' Zeichenkollegin Andrea Dusl weilt derzeit übrigens in Russland, wo sie ihren nächsten Film vorbereitet. Was sie nicht am Schreiben hindert; allerdings erfährt ihre Kolumne (Seite 71) eine entsprechende Schwerpunktsetzung.

"Recherche ist die halbe Miete", tönt es aus den Mündern jener, denen es an Fantasie und Behauptungsfreudigkeit gebricht. Zu diesen ist Eva Weissenberger gewiss nicht zu zählen. Sie hat stattdessen "journalistisches Ethos".

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