Der türkische Ton


ARMIN THURNHER
Vorwort | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Er klingt genauso wie jeder andere innenpolitische Ton: einerseits grausam, andererseits gar nicht. 

Die EU-Kommission wird die Aufnahme von Verhandlungen mit der Türkei empfehlen, der Rat wird sich dem nicht verschließen, und die Dinge werden ihren Lauf nehmen, wie seit dem ersten türkischen Beitrittsgesuch 1987. Die nach Spanien, Portugal und Griechenland vierte ehemalige Militärdiktatur im Mittelmeerraum steht damit noch lange nicht in der EU, ist einer Mitgliedschaft jedoch nahe. Was aber sagt uns die Türkei-Debatte über Österreich? Während sich in Deutschland Kanzler Gerhard Schröder hastig beeilt, die Türkei in die EU hineinzubefördern, hat die Oppositionschefin Angela Merkel immerhin ihr Konzept der "privilegierten Partnerschaft", um sie draußen zu halten.

Wir hier haben hier keine Debatte, sondern ein Durcheinander auf der einen und zusammengebissene Zähne auf der anderen Seite. Je länger dieser Zustand dauert, desto mehr neige ich der Ansicht

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