Kerrys Comeback

Vorwort | RAIMUND LÖW | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

AUSLAND Auch wenn John Kerry gegen George Bush aufholt: Den Rechtstrend in den USA hat er längst noch nicht gestoppt. 

Es ist nicht zu leugnen: Vor der ersten Fernsehdebatte zwischen George Bush und John Kerry war die Moral bei den Demokraten ziemlich schlecht. Jede Woche brachte eine neue miese Umfrage. Gegen den von den Republikanern auf ihrem Parteitag kreierten Mythos eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen den Angriffen des 11. September und so ziemlich allen Krisen unserer Zeit, seien sie außenpolitisch oder ökonomisch, schien kein Kraut gewachsen. Nörgler und Zweifler füllten die Gesellschaftsseiten der liberalen Blätter. Michael Moore, der linke Polemiker und Filmemacher, sah sich sogar zu einer Massen-E-Mail mit dem Grundtenor veranlasst, hört auf zu jammern, wir können Bush noch immer besiegen, trotz eines müden Kandidaten wie John Kerry.

  Der stellte sich in der Livekonfrontation mit George Bush als gar nicht so schwach heraus, und mit erstaunlichem Tempo drehen


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