Ein undankbarer Job

Politik | EVA WEISSENBERGER und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

SPÖ Sieben gute Gründe, warum Alfred Gusenbauer zwei Jahre vor der nächsten Wahl noch immer kein perfekter Kanzlerkandidat ist - und was trotz allem für ihn spricht. 

Alfred Gusenbauer reißt sich einen Haxen aus. Vergangene Woche besuchte er im Bezirk Horn Betriebe, Lehrwerkstätten, Gasthäuser, Einkaufszentren. Traf sich mit Jungen, Alten, Rotariern, Hausfrauen. Doch während sich der SPÖ-Chef zerspragelt, zerreißen sich seine Parteifreunde zu Hause das Maul über ihn: "Ja, Gusenbauer wird wieder unser Spitzenkandidat", ätzt einer: "Einige haben die nächste Nationalratswahl wohl schon abgeschrieben."

  Ende November wird Gusenbauer von der SPÖ wieder zum Vorsitzenden gewählt - und steht damit als Kanzlerkandidat fest. Denn zwei Jahre vor der Wahl ist es Zeit, sich in Stellung zu bringen. Der Vorwahlkampf läuft schon. Ab Freitag tourt Gusenbauer im Rahmen der Kampagne "Startklar für Österreich" bis Ende 2005 durch sämtliche Bezirke. Parallel dazu wird das Land mit seinem


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