Spitäler unterm Hammer

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

PRIVATISIERUNG Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat plant die Auslagerung von Spitälern. Schon 2005 sollen die ersten Wiener Krankenhäuser von Privaten betrieben werden. 

Das ist unverhandelbar!", soll es gleich mal zur Begrüßung geheißen haben. "Die Gesundheitsministerin war richtig diktatorisch", erinnert sich Sonja Rauter, Sozialversicherungsexpertin der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA). Vergangene Woche bat Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) Gewerkschaftsvertreter zu sich, um sie von der bevorstehenden Ausgliederung der Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationszentren in private Betreibergesellschaften zu informieren. Das Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus im 20. Bezirk sowie das Unfallkrankenhaus Meidling - beide im Besitz der Allgemeinen Unfallsversicherungsanstalt (AUVA) - sollen laut den Plänen der Gesundheitsministerin als Erstes an Private abgegeben werden. Auch das Hanusch-Krankenhaus, das von der Wiener Gebietskrankenkasse betrieben wird, steht


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