"Iraker lehnen Terror ab"

THOMAS SCHMIDINGER | Politik | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

IRAK Mufid Mohammed Jawad al-Jaza'iri, kommunistischer Kulturminister des Irak, über zerstörte Museen, den Kampf gegen den Terror und den Beitrag der Künstler zur Demokratisierung seines Landes. 

Der irakische Kulturminister Mufid Mohammed Jawad al-Jaza'iri, als Mitglied der Irakischen Kommunistischen Partei jahrzehntelang im Widerstand gegen die regierende Baath-Partei, kehrte 1991 nach der Befreiung von Teilen des kurdischen Nordirak wie viele prominente Oppositionspolitiker in die kurdische Schutzzone zurück. Nach dem Sturz Saddam Husseins wurde der Journalist im September 2003 zum Kulturminister ernannt. Der Falter sprach mit dem kommunistischen Minister über Demokratie, Kultur und die Rolle der Exilirakis beim Wiederaufbau des Landes.

Falter: Sie üben in der irakischen Regierung das Amt des Kulturministers aus. Bis zum Sturz Saddam Husseins gab es im Irak nur eine Staatskultur zur Lobpreisung Saddam Husseins. Hat sich seit April 2003 eine unabhängige Kunst- und Kulturszene im

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