Das große Tabu

ARMIN THURNHER | Medien | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

MEDIENBUCH Eine neue Publikation untersucht umfassend Lage und Zustand der österreichischen Medien. Diagnose: schlimm, aber nicht hoffnungslos. 

Die österreichischen Medien und ihre Katastrophen bilden eine unendliche Geschichte. Sie begann nicht erst 1987, als sich die westdeutsche WAZ an der Kronen Zeitung beteiligte. Sie begann Jahrhunderte zuvor, als sich anderswo das formierte, was man als "bürgerliche Gesellschaft" bezeichnet. Mit ihr entstand auch die bürgerliche Öffentlichkeit, etwas, das Österreich in seiner ganzen Geschichte kaum je kannte.

  Harald Fidler, Medienkritiker des Standard, setzt in seinem neuen Buch "Im Vorhof der Schlacht. Österreichs alte Medienmonopole und neue Zeitungskriege" nicht so früh an. Er beginnt auch nicht in der Zwischenkriegszeit oder nach 1945, wo man mit historischen Analysen der österreichischen Mediendürre gut ansetzen könnte. Fidler ist ein Mann der Gegenwart, er sagt es selber, weder historische noch philosophische Ausführungen interessieren

  1160 Wörter       6 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige