Auf glattem Parkett

Medien | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

KUNST Das auflagenstarke neue Magazin "spike" möchte Kunst einer breiteren Öffentlichkeit vermitteln und gleichzeitig die Szene überzeugen. 

Vor einem Jahr saß man noch zusammen und tat das, was österreichische Künstler besonders gerne tun: raunzen. Über die mangelnde Präsenz von Kunst in den Medien und über Kritiker, denen es weniger um die künstlerischen Arbeiten als um die Zurschaustellung ihrer Belesenheit geht. Aber ausnahmsweise blieb es diesmal nicht beim Selbstmitleid. Dank der Initiative der Malerin Rita Vitorelli, des Kunstbuero-Betreibers Amer Abbas und des Herausgebers Herbert Pinzolits liegt jetzt mit dem Kunstmagazin spike ein Format auf, das die beklagten Mängel beseitigen will.

  Anfangs sah der Zeitungsplan noch viel bescheidener aus. Mithilfe von Subventionen wurde an einem Fanzine gebastelt, das vor allem Künstlerinnen und Künstlern eine Stimme verleihen sollte. "Ich sah aber bald, dass das mit den geringen Mitteln nur auf Selbstausbeutung aller Beteiligten


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