Der Perlentaucher

Stadtleben | STEFAN APFL | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

SPORT Seit kurzem haben Asylwerber in Traiskirchen eine neue Perspektive - den Fußball. Trainer und Sporttausendsassa Erich Mlinarik brachte dem FC Schwarze Perlen den Erfolg. 

Im Flüchtlingslager Traiskirchen wartet man auf bessere Zeiten. Die Menschen sind einer schlimmen Vergangenheit entflohen, die Tage im Lager sind endlos und durchwachsen, die Zukunft ungewiss. Die einzige Hoffnung der Asylwerber: ein positiver Bescheid. 15 von ihnen warten an einem Mittwochnachmittag nicht auf das Ende des Tages, sondern auf Erich Mlinarik. Er ist ihr Fußballtrainer, sie seine Schwarzen Perlen. Der FC Lilienfeld hat zu einem Freundschaftsspiel geladen, zwei Busse stehen bereit. Jetzt fehlt nur mehr der Coach.

  Den Posten hat der 58-jährige Pensionist Mlinarik im Juli übernommen. Seither geht es mit dem FC Schwarze Perlen steil bergauf. Das Team hat bereits Sponsoren, fährt beinahe wöchentlich zu Auswärtsspielen und ist seit einem Bericht der ORF-Sendung "Thema" sogar weithin bekannt. Im


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