Kultur trinken

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

NACHTLEBEN Bei den "Barwalks" kann man auf sehr entspannte Art Neues über Wiener Bars, Architektur und kühle Drinks lernen. 

Ein trockener Martini auf nüchternem Magen ist nicht ganz ohne. "Sie haben eh alle noch nichts zu Abend gegessen", witzelt der Barkeeper, als er die Cocktailgläser befüllt. Von den Gästen, die sich in der Loosbar drängeln, sieht zwar keiner so aus, als würde er sich gewohnheitsmäßig schon zu früher Abendstunde einen Drink genehmigen. Es ist gerade erst kurz nach sieben, trotzdem nippen alle brav an ihren Gläsern. Der "Dry Martini Traditional" ist ein Aperitif, und den trinkt man nun einmal vor dem Essen.

  Das Cocktailschlürfen ist an diesem Abend sozusagen Pflicht. Denn bei den "Barwalks" der Agentur KunstCocktail sollen die Teilnehmer nicht nur Wissenswertes über Wiener Bars und deren Architektur erfahren, sondern das theoretische Know-how über kühle Drinks auch gleich praktisch verkosten. Drei bis vier Bars klappern die jeweils dreißig Teilnehmer


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige