Mit Asche überzuckert

ERICH KLEIN | Extra | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

NEUE ARABISCHE LYRIK Die Lyrik nimmt in der arabischen Welt einen besonderen Stellenplatz ein - heißt es. Die Übersetzungen ins Deutsche lassen daran zweifeln. 

Erich-Fried-Fans werden ihre Freude haben: einfache Wahrheiten über Leben, Liebe, Tod und Politik in einfache Teekannesprüche gefasst - das ist, kurz gesagt, was im Vorfeld der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit dem Generalthema Literatur der arabischen Welt an Lyrik auf dem deutschen Buchmarkt erscheint.

  Die von dem aus Syrien gebürtigen, in Aachen lebenden Publizisten und Dichter Suleman Taufiq herausgegebene und übersetzte Anthologie "Junge arabische Lyrik", die gut vier Dutzend Dichter und eine Hand voll Dichterinnen enthält, verheißt nichts Gutes. Lyriker, heißt es in dem eher emphatischen denn informativen Nachwort, "genießen in der arabischen Welt großes Ansehen". Sie seien immer mehr als nur Dichter, Inspirierte und Wissende - ein Umstand, der seinen Niederschlag auch in der Aufführungspraxis der Gedichte

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