Herzl fährt nach Afrika

BURKHARD SPINNEN | Extra | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

FEUILLETON Eine schmale Auswahl der Feuilletons von Theodor Herzl versucht den Begründer des Zionismus als Schriftsteller neu zu entdecken. 

Viel Energie muss man besitzen, wenn man es in 44 Jahren schafft, eine solch nachhaltige Wirkung in der Weltgeschichte zu hinterlassen! Als Theodor Herzl mit 44 Jahren starb, hatte er alles getan, unsterblich zu werden. Als Begründer der zionistischen Bewegung wird man ihn niemals vergessen.

  Vergessen aber ist Theodor Herzl, der Sohn aus wohlhabendem, assimiliertem Elternhaus in Budapest, als der, der er einmal werden wollte und der er die meiste Zeit seines Lebens war: als Schriftsteller. Vergessen sind insbesondere die Theaterstücke, auf die der junge Herzl alles setzte und deren zeitgenössische Erfolge nicht nur ihrem Autor eher bescheiden schienen.

  Und vergessen ist auch die Prosa, die er zuerst als Pariser Korrespondent, später als Redakteur der Neuen Freien Presse schrieb, der wichtigsten Tageszeitung der k. u. k. Monarchie. Dabei

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