"Es erscheinen zu viele Bücher"

Extra | KLAUS NÜCHTERN und KLAUS TASCHWER | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

GESPRÄCH Österreichische Verlage haben im deutschen Sprachraum gegenüber ungleich potenteren Medienkonzernen keinen leichten Stand. Aber Jammern hilft nichts - finden auch die Verleger, die der "Falter" zum Roundtablegespräch bat. 

Der Erfolg eines Verlages bemisst sich nicht nur nach Auflagen und Umsätzen. Außer man erblickt in Büchern nichts anderes als eine Ware. Die Runde von Fachleuten, die sich in den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Zsolnay Verlages traf, tut das nicht: Martina Schmidt leitet seit Jahren den Deuticke Verlag, der vor wenigen Wochen von Zsolnay gekauft wurde; Lojze Wieser, der dieses Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag feierte, hat sich mit dem Wieser Verlag vor allem um die südosteuropäische Literatur verdient gemacht; Bernhard Föger kümmert sich seit kurzem um die Geschicke des Czernin Verlages, der heuer sein fünfjähriges Bestehen feiert (und soeben ein Buch über den "Grenzlandverleger" Lojze Wieser herausgebracht hat - siehe Seite 31); und Dieter


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